Beim sozialpädagogischen Erstkontakt handelt es sich um den ersten strukturierten Kontakt zwischen den Gefangenen und den für sie zuständigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Die Umsetzung erfolgt in der Regel am Tag der Aufnahme der Gefangenen im jeweiligen Unterbringungsbereich. Im Rahmen des Erstkontaktes kommt es schwerpunktmäßig zur Abklärung von Problemlagen, notwendigen Handlungsbedarfen und der Vermittlung von wichtigen Informationen. Überdies dient der strukturierte sozialpädagogische Erstkontakt zum Kontakt- und Beziehungsaufbau sowie zum Kennenlernen der Gefangenen.

Weiterlesen: Strukturierter sozialpädagogischer Erstkontakt

Beim sozialpädagogischen Erstgespräch handelt es sich um das erste strukturierte Gespräch zwischen den Gefangenen und den für sie zuständigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Es baut auf dem Erstkontakt auf, dient der Überprüfung der dort gewonnenen Erkenntnisse und der weiteren Informationsweitergabe, um den Gefangenen in den jeweiligen Unterbringungsbereichen eine Orientierungshilfe zu geben.

Weiterlesen: Strukturiertes sozialpädagogisches Erstgespräch

EINSCHAETZUNG 629816 web R K by Tony Hegewald pixelio.deDas Diagnostikverfahren geht der Vollzugsplanung voraus und ist Bestandteil des Vollzugs- und Eingliederungsplans. Es beinhaltet die Sammlung von relevanten Informationen zur Persönlichkeit, den Ursachen und Umständen der Straftat sowie der Delinquenzentwicklung und dem Lebensumfeld der Gefangenen. Diese Informationen werden in der prognostischen Bewertung berücksichtigt. Es fließen alle vorbereitenden Untersuchungen ein, die Auskunft über Entwicklungspotentiale, Förderbedarf und Defizite sowie spezifische Besonderheiten der Gefangenen geben, soweit diese für den weiteren Vollzugsverlauf bestimmend sind. Die Ergebnisse werden dokumentiert und fließen in den Vollzugs- und Eingliederungsplan bzw. die Feststellung des Förder- und Erziehungsbedarfs ein. Das Verfahren orientiert sich an wissenschaftlichen Standards, wird regelmäßig überprüft und aktualisiert und von besonders geschulten Dienstkräften durchgeführt.

Weiterlesen: Durchführung des Diagnostikverfahrens

Der Vollzugs- und Eingliederungsplan, der auf der Basis eines Diagnostikverfahrens sowie der Feststellung des Erziehungs- und Förderbedarfes im Jugendvollzug erstellt wird, konkretisiert das individuelle Vollzugsziel und ist zentrales Element einer auf die Wiedereingliederung in Freiheit ausgerichteten Vollzugsplanung.

Weiterlesen: Erstellung des Vollzugs- und Eingliederungsplans

Der Vollzugs- und Eingliederungsplan wird regelmäßig unter Beachtung der gesetzlichen Fristen fortgeschrieben. Die Fortschreibung dient der Überprüfung der mit den Gefangenen vereinbarten Schritte zur Erreichung des Vollzugszieles. Neue Erkenntnisse werden eingearbeitet und die Planung angepasst.

Weiterlesen: Fortschreibung des Vollzugs- und Eingliederungsplans

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